Capella Jenensis Projektleitung Klingende Thüringer Residenzen Daniela Döhler-Schottstädt
Daniela Döhler-Schottstädt
(Barockviola)
Recherche, Planung, Organisation

Das Violaspiel mit all seinen Facetten steht für Daniela Döhler-Schottstädt im Zentrum ihrer Tätigkeit als Musikerin. Die gebürtige Leipzigerin erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung an der Musikschule ihrer Heimatstadt, welche neben Unterricht auf der Viola auch eine rege Orchester- und kammermusikalische Tätigkeit umfasste. Nach Erfolgen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ nahm sie ein Studium der modernen Viola bei Prof. Dietmar Hallmann an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig auf und konnte Orchestererfahrungen als Substitutin im Gewandhausorchester Leipzig sammeln. Sie absolvierte ein Magisterstudium Viola bei Prof. Thomas Riebl am Mozarteum Salzburg, nahm an nationalen und internationalen Wettbewerben, wie dem ARD-Musikwettbewerb teil und wirkte in solistischen Positionen beim Pacific Music Festival Japan mit.

Von 2004 bis 2008 war sie als stellvertretende Solobratscherin beim Philharmonischen Orchester Augsburg engagiert und ist seitdem als Vorspielerin für Viola beim Staatsorchester Kassel tätig.

Die romantische Kammermusik bildet ein weiteres Feld ihrer Betätigung: Mit dem Trio Incantando in der Besetzung Flöte, Harfe und Viola tritt sie seit dem Jahr 2017 regelmäßig in mittel- und norddeutschen Konzertreihen auf und entwickelt dafür eigene Programme und Arrangements.

Gleichzeitig gilt ihr besonderes Interesse der barocken Musik und historischer Aufführungspraxis. Nach langjähriger Mitwirkung im Leipziger Ensemble „amici musicae“, Unterrichten und Meisterkursen bei Elisabeth Wallfisch, Howard Penny und Hirotsugo Kurosaki sowie der Teilnahme an der Sommerakademie „Mannheimer Schule“ schloss sie im Jahr 2015 ein Studium der Barockviola und Barockvioline bei Midori Seiler und Nadja Zwiener an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ ab. Die Musikerin trat beim Bachfest Leipzig auf und wirkt regelmäßig bei Konzerten des Ensembles Hofmusik Weimar, dem Pauliner Barockensemble und der camerata lipsiensis mit. Im Jahr 2014 gründete sie gemeinsam mit weiteren Musikern das Jenaer Barockorchester Capella Jenensis, das sie organisatorisch leitet. Für dieses Ensemble plant und realisiert sie innovative künstlerische Projekte und neue Konzertformate, welche auch weitere Kunstrichtungen, wie Theater, Lichtinstallationen und verschiedene Musikstile mit einbeziehen.

Capella Jenensis Projektleitung Klingende Thüringer Residenzen Gertrud Ohse
Gertrud Ohse
(Barockvioloncello & Viola da gamba)
Konzept, Idee, Umsetzung

Gertrud Ohse absolvierte die Studiengänge Violoncello, Barockvioloncello und Viola da gamba an den Hochschulen für Musik „Franz Liszt“ Weimar und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Die vielseitige junge Musikerin spielte nicht nur jahrelang in verschiedenen klassischen Sinfonieorchestern, sondern macht sich auch in der Alte-Musik-Szene einen Namen. So konzipiert sie Programme für Konzertreihen, Musikvideos und CDs und musiziert in zahlreichen Barockorchestern und Ensembles. Erste, zweite und dritte Preise gewann sie bei den internationalen Kammermusikettbewerben „Maurizio Pratola“ in L'Aquila, Italien und „Premio Selifa“ in San Ginesio. Halbfinalistin wurde sie im Jahr 2015 in der Kategorie Viola da gamba solo beim 15. Internationalen Telemannwettbewerb. Außerdem ist sie Trägerin des Publikumspreises beim Musikfest Erzgebirge 2020.

Gertrud Ohse ist unter anderem künstlerische Leiterin der Capella Jenensis, des ensemble amor:atum und des Orchesters für Alte Musik Vorpommern. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Barockorchester Szczecin famd.pl und dem Consortium Sedinum.

Bei ihrer künstlerischen Arbeit ist ihr wichtig, Vielseitigkeit und Qualität miteinander zu verbinden. So spielt Gertrud Ohse nicht nur solistisches Repertoire auf ihren Instrumenten Diskant-, Alt- und Bass- Viola da gamba, Fidel, Violoncello und Barockvioloncello, sondern legt ebenfalls großen Wert auf niveauvolles kammermusikalisches Zusammenspiel mit ihren Mitmusikern.

Ihre Diskografie umfasst zahlreiche CD-Aufnahmen von mittelalterlicher Musik bis hin zu frühklassischen Kompositionen im breiten Spektrum von Kammermusik bis hin zu orchestralen Werken und Opern.

Mit dem Projekt „Klingende Thüringer Residenzen“, welches vom Bundeskulturministerium gefördert wurde, erlangte sie zuletzt im Januar 2021 in der Sendung „Konzertdokument der Woche“ im Deutschlandfunk deutschlandweite Aufmerksamkeit.

Capella Jenensis Projektleitung Klingende Thüringer Residenzen Tillmann Steinhöfel
Tillmann Steinhöfel
(Violone & Viola da gamba)
Produktion, Umsetzung

Tillmann Steinhöfel studierte Viola da gamba, Violone und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seine vielseitige musikalische Ausbildung ebnete ihm ein breites Betätigungsfeld in verschiedenen Genres.

Im Bereich Alte Musik widmet er sich den Instrumenten der Gambenfamilie und spezialisierte sich auf das Continuospiel des 17. und 18. Jahrhunderts. Seine Ausbildung als Solist und Kammermusiker wurde darüber hinaus in Meisterkursen u.a. bei Vittorio Ghielmi, Jaap ter Linden und Lawrence Dreyfuß vertieft.

Zahlreiche Konzerte, Aufführungen und CD-Produktionen als Mitglied im Ensemble 1684, der Capella Jenensis und als Gast in der Lautten Compagney Berlin, Cappella Sagittariana und Capella Thuringia prägen diese Laufbahn.

Zusammenarbeiten verbinden ihn unter anderem mit dem Deutschen Nationaltheater, dem Staatstheater Meiningen in Opern und Musicals. Dabei musizierte er unter namhaften Dirigenten, wie Helmut Rilling, Sir Roger Norrington oder Ton Koopman.

Darüber hinaus ist er als Jazzmusiker Gründungsmitglied mehrerer Ensembles und Big Bands. Seine Ausbildung wurde insbesondere durch Prof. Matthias Bätzel und den Bassisten Matthias Eichhorn geprägt.

Lehrtätigkeiten führen ihn zudem an mehrere Schulen in Thüringen sowie an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Tillmann Steinhöfel ist Preisträger des Franz-Liszt-Preis 2014 und gewann mit der Capella Jenensis und dem Julie Campiche Quartet den Publikumspreises beim Musikfest Erzgebirge 2020.

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